Chemnitz 2025 (4): Silberglanz und Kumpeltod

Die Lebensader des Erzgebirges: Das war über Jahrhunderte hinweg zweifelsohne der Bergbau. Aber die Arbeit unter Tage schuf nicht nur das Fundament für beachtlichen Wohlstand, sondern zugleich auch Identität. Noch heute tragen Traditionsvereine bei den Bergparaden im Erzgebirge voller Stolz die Festtagskluft der Bergmänner. Klar, dass das Europäische Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz und seiner Region keinen Bogen um dieses Thema herum machen kann und auch will: Im Staatlichen Museum für Archäologie wird es noch bis zum 29. Juni unter dem Motto „Silberglanz und Kumpeltod“ bis in kleine Details ausgeleuchtet. (mehr …)

Chemnitz 2025 (1): Im Horch Museum

Für zwei (oder genau gesagt: drei) Städte wird 2025 ein ganz besonderes Jahr sein: die „Doppelstadt“ Goricia (früher das österreichische Görz)in Italien/Nova Gorica in Slowenien – und Chemnitz in Sachsen! Warum? Ganz einfach: Das Duo/Trio wurde zu Europas Kulturhauptstädten 2025 auserkoren. Einige Highlights durfte ich vor kurzem im Rahmen einer internationalen Pressereise kennenlernen – und war hellauf begeistert. Auch deswegen, weil all die Glanzlichter nicht nur in der Stadt selbst erstrahlen, sondern auch die Region am Rande des Erzgebirges, das mir ja schon seit eh und je ans Herz gewachsen ist – nicht zuletzt bei den Recherchen für mein Wanderbuch über dessen Osten und die Sächsische Schweiz. (mehr …)

Caspar Davids Sachsen-Spuren (3): Im Kügelgen-Haus

Furchtbar waren die Folgen des alliierten Bombardements auf Dresden Ende des Zweiten Weltkriegs: 90 Prozent des Stadtkerns fielen in Schutt und Asche. Eine der wenigen authentischen Stätten aus der Zeit des Barock, die die Katastrophe „überlebt“ hatten und noch  im authentischen Zustand erhalten sind, verbindet sich eng mit der Vita Caspar Davids Friedrichs, dessen 250. Geburtstag zurzeit in Dresden mit vielerlei Attraktionen und Aktionen gefeiert wird: das Kügelgen-Haus.

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Caspar Davids Sachsen-Spuren (2): Im Kupferstich-Kabinett

„Der Wanderer über dem Nebelmeer“, der Teschener Altar, „Kreidefelsen auf Rügen“ – das sind Gemälde Caspar David Friedrichs, die sich tief ins Bewusstsein, aber auch die Seele vieler Menschen eingegraben haben. Was vielen indes nicht bewusst sein dürfte: Sie entstanden keineswegs (um es salopp zu formulieren) „aus dem Handgelenk“, sondern erforderten akribische Vorarbeit. Wie die aussah, davon kann man sich noch bis 17. November 2024 bei einer tollen Ausstellung im Kupferstich-Kabinett im Dresdner Residenzschloss ein detailliertes Bild machen. (mehr …)

Ein Interview im Sachsen Fernsehen

Für einen Autor ist es immer eine große Ehre, enn sein Buch im Fernsehen vorgestellt wird. Und so habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass das Sachsen Fernsehen in Chemnitz meinen neuen Wanderführer „Mit Geist und Füßen. Sächsische Schweiz und Osterzgebirge“ in seinem Magazin vorgestellt hat. (mehr …)