Aufgrund technischer Probleme hier nun der eigentliche Prolog als Zwischenspiel:
Eine Hochzeitsreise der besonderen Art: nicht mit einem Luxusliner, nicht auf die Malediven, nicht nach Neuseeland, wo es weiter nicht mehr geht, wollen wir. Sondern quasi zu Fuß ins Mittelalter. Auf der Via de la Plara wollen wir wandern oder pilgern (da kann man unterschiedlicher Auffassung sein). 1000 Kilometer sind es von Sevilla nach Santiago de Compostela. Das schaffen wir natürlich in zehn Tagen nie und nimmer. Aber auf Jahre hinweg verteilt aber vielleicht schon.
Bevor es so richtig los geht, wollen wir uns erst einmal die Hauptstadt Andalusiens anschauen. Und wir starten mit dem Kunstmuseum, schließlich wollen wir diesmal nicht wie in anderen Städten am Spätnachmittag quasi im Schweinsgalopp durchrennen.
Ich fühl mich gleich wie Zuhause: Für EU-Bürger gibt es freien Eintritt! Einfach toll! Endlich mal was anderes als das tumbe EU-Mobbing, endlich mal Gemeinschaft und Weite statt Abgrenzung und Enge. Als Europäer aus Überzeugung tut mir das so richtig gut.

Ja: genauso ist es: Europa ist unsere Heimat. Wir gehören zusammen!

Beeindruckend: Lukas Cranachs Kreuzigung hing in einem Kloster im erzkatholischen Sevilla. Man beachte: Bilderklärung auf Deutsch!

Die Jakobsmuschel an prominenter Stelle: Johannes tauft Jesus im Jordan.

Es war einmal…eine Zeit, in der es nur drei Erdteile gab!
Rafael Senet etwa, der kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert das romantische Bild von der Fischerin gemalt hat, das mich sehr beeindruckt.

Ein Bild von Meer: Rafael Senets Fischerin aus dem Jahr 1885.

Tolle Milieu-Studie: „Der Tod des Meisters“ von José Villegas Cordero (gemalt 1913).
Für alle, die es nachmachen wollen:
Museum der schönen Künste/Museo de Bellas Artes, Plaza del Museo, E-41001 Sevilla
Öffnungszeiten: dienstags bis Samstags 9 bis 20.30, Sonntag 9 bis 14 Uhr
Eintritt für EU-Bürger frei
Übernachtungstipp für Sevilla: Hotel Sevilla, Calle Daoiz 5, http://www.hotelsevillaweb.es